Aktuelle Themen zur Pflege Zu Hause

Hausbesetzung und Räumung am 16.07.2011 in Freiburg
Pflege zu Hause

Bild von agfreiburg
Am 16.07.2011 besetzten rund 50 Autonome das leerstehende Haus in der Goethestraße 2 an der Kronenbrücke.

Anrückende Polizeieinheiten verhinderten, dass weitere Aktivist_innen die sich vor dem Haus sammelten, ins Haus gelangen konnten. Auf einer Verkehrsinsel entstand ein Infotisch und zahlreiche Transparente wurden in der Nähe des Hauses befestigt.

Obwohl bereits Verhandlungen mit der Eigentümerin, der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, liefen und diese sich gegen eine Räumung stellte, ignorierte der angespannte Einsatzleiter Gabriel Winterer mit seinen Kolleg_innen die Verhandlungsbereitschaft.

Das Haus wurde von einer BFE (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit) aus Lahr gestürmt. Etwa 15 Besetzer_innen gelang jedoch die Flucht, rund 30 wurden zur Personalienfeststellung vorläufig in Gewahrsam genommen.

Am Rande der Räumung gab es mehrere Versuche, die B31 zu blockieren und in der näheren Umgebung brannten Müllcontainer.

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– Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Für Fragen, Kritik oder Anregungen stehen wir dir jederzeit unter kontakt[at]ag-freiburg.org zur Verfügung.

„Geht es dir wieder besser?“ – Wenn Eltern alt werden. So unterstützt die Pflegekasse bei der Pflege zu Hause. (Heft 2)

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes galten im Jahr 2011 2,5 Millionen Menschen als pflegebedürftig. Davon wurden 70 Prozent zu Hause versorgt.

In den eigenen 4 Wänden gepflegt zu werden, wünschen sich fast alle Pflegebedürftigen. Kaum einer möchte gleich zu Beginn der Pflegebedürftigkeit seinen eigenen Haushalt aufgeben und in eine vollstationäre Pflegeeinrichtung ziehen. Das Pflegeheim ist darum für viele nur der letzte Ausweg, wenn die Pflege zu Hause absolut nicht mehr möglich ist.

In diesem Heft erhalten Sie Informationen für die Pflege zu Hause, selbstverständlich inklusive aller Änderungen ab dem 01.01.2013.

In den Kapiteln wird auf folgende Themen eingegangen:

Wer bekommt Leistungen der Pflegekasse?

Wer stellt den Hilfebedarf fest und wie kann ich meine Eltern auf die Begutachtung vorbereiten?

Mit welchen Leistungen unterstützt die Pflegekasse die Pflege zu Hause?

Leistungen für Pflegepersonen, inkl. Pflegezeit

Der richtige Pflegedienst

Kurzübersicht nach Pflegestufen – Auf diese Leistungen haben Ihre Eltern Anspruch.

Im letzten Kapitel dieses Heftes erhalten Sie zudem einen Code, mit welchem Sie einen kostenlosen Vordruck für ein Pflegetagebuch anfordern können.

Preis:

Frage von Maxi: Warum werden alte Menschen einfach ins Altenheim abgeschoben?
warum werden alte leute einfach ensorgt? ich hab so viele insassen kennen gelernt, die nur wenig pflege benötigen. sie brauchen nur jemanden, der ihnen was kocht und beim sauber machen hilft, vielleicht auch mal zum arzt begleitet. mit welchem recht schieben kinder ihre eltern einfach ab und lassen sie einfach vereinsamen? sicher gibt es ausnahmen, z.b. wenn es körperlich einfach zu anstrengend ist seine eltern zu pflegen, oder wenn sie so demenz sind das man sie nicht allein lassen kann. aber meistens müssen die alten einfach weg, wenn sie anfangen hilfe zu brauchen und ihren kinder nur noch nützlich sind, um zu erben. haben die alten menschen das wirklich verdient?
@Wolfgang S.
allen anschein nach werden die bewohner deines heimes mit würde behandelt und haben familienangehörige, die sich ihre entscheidung schwer gemacht haben. aber wage zu behaupten, das das nicht die regel ist.
@Elisabeth
wenn es nicht mehr geht, dann geht es einfach einfach nicht mehr. aber ihr habt es wenigstens versucht und das verdient meinen höchsten respekt.

ich hab so viele weinen gesehen, weil sie sich abgeschoben gefühlt haben und sich sehr einsam fühlen.

Beste Antwort:

Answer by cat392
Keine Zeit mehr sich um sowas zu kümmern, hinzu kommt das die Arbeit auch immer mehr fordert als früher. Außerdem ist es auch oft so, dass Familienmitglider nicht in der gleichen Stadt leben und sich um ihre Eltern gut kümmern können.

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24h Pflege zu Hause - Betreuungsfinder

http://www.betreuungsfinder.de | Eine gute Alternative zum Pflegeheim ist die 24h Pflege zu Hause, also die Betreuung der pflegebedürftigen Angehörigen im ei…
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Hausbesetzung und Räumung am 16.07.2011 in Freiburg
Pflege zu Hause

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Am 16.07.2011 besetzten rund 50 Autonome das leerstehende Haus in der Goethestraße 2 an der Kronenbrücke.

Anrückende Polizeieinheiten verhinderten, dass weitere Aktivist_innen die sich vor dem Haus sammelten, ins Haus gelangen konnten. Auf einer Verkehrsinsel entstand ein Infotisch und zahlreiche Transparente wurden in der Nähe des Hauses befestigt.

Obwohl bereits Verhandlungen mit der Eigentümerin, der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau, liefen und diese sich gegen eine Räumung stellte, ignorierte der angespannte Einsatzleiter Gabriel Winterer mit seinen Kolleg_innen die Verhandlungsbereitschaft.

Das Haus wurde von einer BFE (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit) aus Lahr gestürmt. Etwa 15 Besetzer_innen gelang jedoch die Flucht, rund 30 wurden zur Personalienfeststellung vorläufig in Gewahrsam genommen.

Am Rande der Räumung gab es mehrere Versuche, die B31 zu blockieren und in der näheren Umgebung brannten Müllcontainer.

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9 Antworten auf Aktuelle Themen zur Pflege Zu Hause

  1. Franky sagt:

    Das Problem hast du klar erkannt. Wenn die Alten sich nicht mehr um sich selber kümmern können muss es jemand anderes tun, und die eigenen Kinder müssen geld verdienen um selber über die Runden zu kommen, da kann keiner von denen seinen Job aufgeben um die Eltern Tagaus Tagein zu betreuen. Zum Glück gibt es ja solche Betreuungsheime, ich würde sie nicht unbedingt Altenheime nennen. Dort sind Menschen beschäftigt die ausgebildet sind für so einen Job. Das hat nichts mit mangelnder Liebe der Kinder zu ihrem Eltern zu tun. Vielleicht sogar eher der umgekehrte Fall, dort kann ihnen besser geholfen werden.

    Gruß
    Franky

  2. sandra w sagt:

    Leider ist das heute so.Wir leben auch nicht mehr in Großfamilien.
    Bei wenig Pflege kann man sich häuslich vom ambulanten Pflegedienst betreuen lassen.
    Das Alten-u.Plegeheim ist dann die Endstation.

  3. ratschkattl2 sagt:

    hallo du, hast du schon mal einen „alten“ menschen bei dir leben gehabt? nein, so wie du schreibst. wenn du selbst sagen wir mal zwei kinder, einen mann hast und arbeiten gehst, wie willst du das machen??? alleine unsere wohnungen sind nicht mehr für so viele personen gebaut. du bräuchtest eine 5 zimmer wohnung, schau mal in die zeitung, wieviele es davon gibt und was sie kosten. kannst du dir vorstellen keine sekunde mehr für dich alleine zu haben, tag und nacht für jemand anderes da zu sein, zu waschen und zu pflegen? nebenbei alles andere zu schmeissen??? wie soll das gehen, du bist als normal arbeitender mensch gar nicht genug zu hause, willst du den menschen 9 stunden alleine lassen, wer kümmert sich dann, wenn er stürzt??? was ist jetzt verantwortungslos??? ich glaube, du stellst dir das zu einfach vor. regelmässiges besuchen, ja, da finde ich, das es oft so ist, das die familie sich so gut es geht drückt, aber pflegen, da hast du keine ahnung davon, was das bedeutet.

  4. Angelina sagt:

    Hallo,

    das hat oft viele Seiten… Man weiß nicht, wie gut sich Angehörige und Senioren verstehen.

    Wenn das Verhältnis allzu schlecht ist, ist es manchmal besser, die alten Menschen gehen in eine Alten-WG oder ein Heim…. oder in ein Generationen-Haus.

    Ich habe erlebt, dass eine Frau ihre Mutter zuhause betreut hat – und sie hat sie nicht gerade gut behandelt (hat in aller Öffentlichkeit davon gesprochen, wie unangenehm das Wickeln ist, usw. – und das, obwohl die alte Dame zwar dement war, aber das Thema eindeutig unangenehm genug fand, ihre Tochter in die Rippe zu stoßen)

    Das ist nicht das einzige Beispiel dieser Art.

    Ich muss übrigens meine Mutter immer wieder davon abhalten, sich in die Idee zu verrennen, in ein Altenheim zu ziehen… Wir wohnen in einem Haus, und ich muss *sie* immer von dem Gedanken abbringen, nicht umgekehrt… Ach ja: Sie benötigt noch gar keine Pflege – wir helfen uns gegenseitig.

    Es gibt solche und solche Fälle…

    Ich denke aber schon, dass wir allzu sehr in einer Gesellschaft von „vereinzelten Kleinfamilien“ leben. Entweder man ist ganz allein, oder man dreht sich gerade mal so um die Kinder und wenn es hoch kommt noch den Partner – die alten Eltern spielen für viele dann nicht wirklich eine Rolle für das Leben der Kernfamilie… Schlimm, aber wahr :-(

    Und ganz klar: das hat niemand verdient… ich denke, das ist ein Egoismus, der nach hinten los geht…

    Es ist wichtig, nicht nur an sich zu denken: Das fängt aber nicht erst beim Verhalten gegenüber den alten Eltern an, sondern auch im generellen Familienzusammenhalt: In meiner Familie käme niemand auf die Idee, irgendwen in ein Heim zu geben solange es irgendwie anders geht. (Meinen Vater haben wir gemeinsam bis zu seinem Tod gepflegt, zuhause – er war bettlägerig)

    Ich denke aber, man muss den Einzelfall beurteilen.

    LG

    Angelina

  5. Karlis Mama sagt:

    das ist ja nicht richtig wie du alles siehst, denn wer soll sich kümmern, wenn die Kinder der alten Eltern berufstätig sind weil sie Geld verdienen MÜSSEN ,abends zusätzlich die Familie zu versorgen haben und in kleinen Wohnungen leben, wo sogar oft die Kinderzimmer nur kleine Kammern sind ? Wo soll da noch Oma und Opa hin, die Ganztagsbetreuung brauchen und vielleicht sogar Pflegefälle sind . Die wenigsten haben ein Haus und Großfamilie wo immer einer da ist.. Solange sie selbständig leben können, macht man ja auch alles für sie, aber es kommt der Tag, da geht es nicht mehr.
    Da bleibt nur die Heimunterbringung, die auch nicht immer schlecht sein muß.Ich möchte später meinen Kindern auch nicht zur Last fallen.

  6. den gibt es sagt:

    Hallo,

    erstmal vorweg – meine liebe, kleine Oma ist im Jahre 2004 gestorben, in ihrem Bett zu Hause nach kurzer, aber sehr schwerer Pflege. Mein Vater – ihr Sohn – und mein Onkel sowie ich übernahmen diese Pflege. Sie war für gut 4 Monate ans Bett gefesselt – als wir es allein nicht schafften, holten wir einen ambulanten Pflegedienst mir zur Hilfe. Windeln ect. kenn ich alles – dachte bis meine Oma gepflegt werden musste, das ich sowas nciht kann, aber es ging – war ja meine Oma, die mich ein Leben lang mit Güte und viel Liebe begleidet hat.

    Alte Menschen entsorgen – klingt schlimm. Aber manchmal stimmt es schon und trifft den Nagel auf den Kopf. Aber – nach der Pflege meiner Oma – wenn man es neben den normalen Pflichten macht, ist es eine immense Belastung. Ich – war damals selber schon sehr krank und mir fiel die Betreuung sehr schwer, mein Vater ist selber schon berentet (EU) – der einzig gesunde in unserer Runde, war mein Onkel. Wir 3 haben selber entschieden, den ambulanten Pflegedienst einzuschalten, weil es unsre Kräfte im Bereich der Vollpflege zuende gingen. Ich kenn auch viele alte Menschen, die den Kindern nicht zur Last fallen wollen udn deswegen den Weg ins Heim wählen. Meine Eltern zb. lehnen eine PFlege durch uns Kinder ab. Einerseits sind sie Realisten – ich bin gehbehindert mitllerweile und meine Schwster hat noch kleine Kinder und hilft mir schon. Wir waren mit meiner Schwester damals auch erschrocken – über den Willen unsrer Eltern – aber heute sehen wir es als realistisch an. Es geht nicht um Zeit oder so – sondern um die Kraft und die Aufwendigkeit. Guck Dir doch heute mal – wie Du schreibst einfache Sachen in der Pflege an – die Menschen, wenn sie den einen Job haben, sind vielmals so zeitintensiv eingebunden, das über den TAg die Eltern total allein wären. Die Option weniger zu arbeiten, bedeutet doch heute vielmals Jobverlust. IN den ländlichen Gegenden – so erlebe ich es heute – werden die Eltern noch in den Mehrfamilienhäusern gepflegt – nur in einer STadtwohnung ist es schon etwas anders. Pflege eines Famililenangehörigen – so würden es auch mehr machen – müsste entsprechend honoriert werden.

    Aber alte Menschen, ist wie mit Kindern – haben keine große Lobby….

  7. Wolfgang S sagt:

    Ich arbeite seit 10 Jahren in der Altenhilfe und ich hatte noch nie Menschen in meinem Büro sitzen, die ihre Angehörigen abschieben wollten. Die meisten hatten ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil sie die Pflege der Mutter oder des Vaters zu Hause einfach nicht mehr geschafft haben. Viele haben im Aufnahmegespräch mit den Tränen gekämpft – nicht zuletzt, weil der gesellschaftliche moralische Druck, den Leute wie Du unreflektiert kolportieren, unheimlich hoch ist.
    Und was Du von den nicht pflegebedürftigen, vitalen Bewohnern erzählst — denk doch mal eine Minute nach. Erstens sind diese Bewohner in der absoluten Minderheit, zweitens sind das genau die Menschen, die noch aufgrund eigener Entscheidungen in ein Altenheim ziehen. Die brauchen Dein Mitleid bestimmt nicht.

    Eine Anmerkung zum Schluss: Wer von meinen Mitarbeitern eine Bewohnerin oder einen Bewohner unseres Hauses als „Insasse“ bezeichnet, kriegt eine Abmahnung…….

  8. Quovadis sagt:

    Mit dem Wort Abschiebung geht man oft zu nachlässig um.
    Viele haben zu wenig Platz, einige müssen auch arbeiten und dann gibt es auch welche die selber Hilfe brauchen können. Alles sagt doch aber nichts über Gleichgültig aus.
    Sehr viele tun sich auch sehr schwer mit der Entscheidung.

  9. Elisabeth sagt:

    Du redest so, wie ich es früher auch getan habe.

    Mein Vater wohnt mit uns in einem Haus, in einer eigenen Wohnung. Er ist agil, körperlich gesund, hat Diabetis und Demenz ,mit Parkinson.

    Wir stehen ihm bei, so gut es geht. Mein Mann ist sogar tagsüber zu Hause. Aber diese Menschen haben einen eigenen Willen. Da interessiert die Vernunft oft nicht mehr. Wir werden jetzt einen Pflegedienst beauftragen ihn morgens und abends mit Insulin zu versorgen. Mein Vater ist schon dreimal auf der Strasse zusammengebrochen. Wir können/dürfen ihm nicht verbieten spazieren zu gehen.

    Wir können auch nicht kontrolieren wieviel Süßes er ist. Er hat ständig einen zu hohen Zuckerwert.

    Er wird früher oder später im Heim landen. Gerade Demente sind vermeintlich leicht zu pflegen. Wie Du sagst, ein bissschen bekochen, ein wenig spazierengehen, u.s.w.

    Aber sie wollen diese Hilfe nicht. Glaub mir, mein Ziel war auch nicht das Heim. Zumal uns das auch finanziell mehr belastet.

    Aber wenn es nicht mehr geht? Welcher Aussenstehende will das schon bewerten? Also vorsicht mit solchen Verallgemeinheiten.

    Ach ja – dann gibt es natürlich auch noch die Eltern, die sich nie um ihre Kinder gekümmert haben. Sollen da die Kinder ….?

    Denk noch mal ganz ruhig darüber nach.

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