Pflegemassnahmen Magersucht: Effektive Hilfe für Betroffene und Angehörige

Niederländer stehen auf Deutsche
Dafür wurden rund 53.000 Männer und Frauen aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, England, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, der Schweiz und Österreich gefragt, mit welchen Angehörigen einer anderen Nationalität sie am liebsten anbändeln …
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Gesundheitsmessse öffnet im September ihre Pforten
Über die Themen Partientenverfügungen und Hilfe für pflegende Angehörige informiert das ebenfalls auf der Messe vertretene Team des Soester Marienkrankenhauses die Gäste. Weiterhin besteht die Möglichkeit, einen Lungenvolumentest durchzuführen …
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Freiburg : Aufruf zur Selbstjustiz nach Tod eines Achtjährigen
Noch hat die Polizei in Freiburg keine Spur von dem Unbekannten, der vor einer Woche den acht Jahre alten Armani getötet hat. Jetzt bekommen die Ermittler auch noch Konkurrenz durch das Internet. Dort kursieren nach dem Kindermord Spekulationen …
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Magersucht: Effektive Hilfe für Betroffene und Angehörige

Magersucht: Effektive Hilfe für Betroffene und Angehörige

Anorexie ist eine gefährliche Krankheit. Immer mehr Mädchen und junge Frauen zwischen 15 und 35 Jahren sind heute magersüchtig. Etwa 15 Prozent von ihnen sterben. Die Experten Michael Schulte-Markwort und Sabine Zahn geben komprimiert Antworten auf Fragen wie: Welches Essverhalten ist normal? Welches krank? Wie äußert sich Magersucht und was sind die Ursachen?

Unverb. Preisempf.: EUR 14,90

Preis: EUR 14,90

Olav sitzt im Lotussitz und meditiert. Er bereitet sich auf eine weitere Schicht beim Kriseninterventionsteam (KIT) vor. Wenn in den nächsten 24 Stunden das …
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Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen – 21. Juli 2012 *
Hilfe für Angehörige
Bild von Sterneck
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GEDENKTAG FÜR VERSTORBENE DROGENGEBRAUCHER/INNEN
21. Juli 2012 – Frankfurt am Main
www.alice-project.de/gedenktag-2012

• Bundesweiter Aufruf 2012: "Dogenlegalisierung = Drogenkontrolle“
jesbielefeld.de/flyer2012_endversion.pdf

• Infos zum Gedenktag in Frankfurt am Main
www.alice-project.de/gedenktag-2012/frankfurt

• Fotos: Infostände, Aktionen, Trauerzug, Reden, …
www.flickr.com/photos/sterneck/sets/72157630710041696

• Redebeitrag von Rosemarie Heilig (Dezernentin für Umwelt und Gesundheit)
www.alice-project.de/gedenktag-2012/rede-heilig

• Redebeitrag von Urs Koethner (akzept e.V.)
www.alice-project.de/gedenktag-2012/rede-koethner

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21. Juli 2012
Bundesweiter Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen

Gedenktag in Frankfurt am Main:
– 10:00-14:15: Infostände und Aktionen am Kaisersack
– 14:15-15.00: Trauerzug durch das Bahnhofsviertel zur Gedenkplatte im Lesegarten / Taunusanlage
– 15:00-15.45: Redebeiträge: u.a. spricht Rosemarie Heilig (Dezernentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main) und Urs Koethner (2. Vorsitzender von akzept e.V. – Bundesverband für Akzeptierende Drogenarbeit und Humane Drogenpolitik)

Am 21. Juli 1998 wurde in Gladbeck zum ersten Mal ein bundesweiter Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige abgehalten. Vier Jahre zuvor starb Ingo Martens auf noch immer ungeklärte Weise in Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen wurden eingestellt.

Allerdings soll der 21. Juli nicht nur ein Tag des Gedenkens sein, sondern auch ein Tag des Protests. In Frankfurt findet der diesjährige Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige ab 10 Uhr im Kaisersack Nähe Hauptbahnhof statt. Den Tag gestalten in diesem Jahr die AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. und Basis e.V. mit Infoständen und Aktionen zusammen. DrogengebraucherInnen und Angehörige haben die Möglichkeit, sich zu informieren und auf weißen Steinen Namen und letzte Botschaften zu schreiben und sie an kleine schwarze Holzkreuze zu legen. Weiße Rosen symbolisieren den Tag. Anschließend findet um 14:15 Uhr ein Trauermarsch zur Gedenkplatte im Lesegarten / Taunusanlage statt. Dort werden die Namen der Verstorbenen vorgelesen und Blumen niedergelegt, verschiedene Redner und Rednerinnen z.B. Rosemarie Heilig (Dezernentin für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main) und Urs Koethner (2. Vorsitzender von akzept e.V. – Bundesverband für Akzeptierende Drogenarbeit und Humane Drogenpolitik)

Im Rahmen des diesjährigen Gedenktages 2012, unter der Schirmherrschaft von Dr. Gregor Gysi, Die Linke, lenken wir in diesem Jahr unseren Fokus auf das Motto des Tages „Drogenlegalisierung = Drogenkontrolle“.Zum Glück ist der Stoff Heroin in Deutschland nach aufwendigen und langjährigen Studien seit 2009 ein verschreibungsfähiges Medikament geworden. Diw DrogengebraucherInnen bekommen ihr Heroin in sauberer Form vom Arzt und sind vor Verunreinigungen des Stoffes geschützt. Von dieser Regelung der Heroinvergabe profitieren bislang zwar nur einige wenige intravenöse Drogengebraucher und es besteht zweifelsfrei Handlungsbedarf, um medizinisches Heroin mehr Opiatkonsumenten zugänglich zu machen. Dennoch ist die Heroinverschreibung ein gutes Beispiel um zu verdeutlichen: Legalisierung bedeutet nicht etwa, einen Stoff für alle erreichbar zu machen. Legalisierung bedeutet vor allem Kontrolle. Aus den positiven Erfahrungen dieser Regelung ergibt sich die Fragestellung: Warum stellen wir nicht alle illegalen Drogen – sukzessive und nach Gefährlichkeit abgestuft – straffrei und finden gesetzliche Regelungen für eine kontrollierte Abgabe in Drogenfachgeschäften oder Apotheken? Überwacht und unter strengster Berücksichtigung von Jugend- und Kinderschutz, von Lebensmittelrecht und Reinheitsgebot.

Die AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. engagiert sich seit 1986 in der niedrigschwelligen, akzeptierenden Drogenhilfe. Das Drogenhilfezentrum „La Strada“ bietet täglich Aufenthaltsmöglichkeiten im Kontaktladen, Notschlafplätze, Grundversorgung, qualifizierte Drogenberatung, betreutes Einzelwohnen mit 18 Plätzen und einen Konsumraum. Ziele der tagtäglichen Arbeit sind: einen Ruhe- und Schutzraum zu schaffen, Gesundheit zu fördern, Veränderungswünsche zu initiieren und zu unterstützen sowie das Eintreten für bessere politische Rahmenbedingungen. Durch die jahrelange Beziehungsarbeit mit den KlientInnen haben die Presse- und Polizeimeldungen über verstorbene Drogenabhängige einen Namen und ein Gesicht. (Weitere Infos unterwww.frankfurt-aidshilfe.de ).

Der gemeinnützige Verein BAS!S e.V. vereint Beratungs-, Arbeits-, Jugend- und Kulturprojekte. Dazu gehören der Sucht- und Drogennotruf (069 – 623451 – u.a. Beratungsangebote für DrogengebraucherInnen und Angehörige), der Frankfurter Workshop (u.a. Arbeits- und Ausbildungsprojekte) und das Alice-Project (u.a. Info- und Kulturprojekte in Musikszenen und in Schulen). Das gemeinsame Ziel liegt in der Unterstützung von Drogen gebrauchenden Personen und deren Angehörigen. Durch die Stärkung von individuellen bzw. sozialen und kulturellen Faktoren soll zur Entfaltung eines selbstbestimmten Lebens beigetragen werden. (Weitere Infos unter www. www.basis-ev.eu ).

Der Gedenktag stellt für uns ein wichtiges Symbol gegen Ausgrenzung und Kriminalisierung von Drogenabhängigen dar.„Drogengebraucher und Drogengebraucherinnen besitzen ebenso wie alle anderen Menschen ein Recht auf Menschenwürde. Sie brauchen es nicht erst durch ein abstinentes und angepasstes Verhalten zu erwerben.“ (JES – Junkies-Ehemalige-Substituierte)

www.alice-project.de/gedenktag-2012

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7 Antworten auf Pflegemassnahmen Magersucht: Effektive Hilfe für Betroffene und Angehörige

  1. Winfried Stanzick sagt:
    9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Sensibel und feinfühlig geschriebenes Buch, das weiterhilft und das tiefe Verständnis einer Krankheit fördert, die heilbar ist, 11. Juni 2011
    Von 
    Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Magersucht: Effektive Hilfe für Betroffene und Angehörige (Broschiert)
    „Effektive Hilfe für Betroffene und Angehörige“ verspricht das hier vorliegende Buch über das Thema Magersucht der beiden auf Essstörungen spezialisierten Psychosomatiker Michael Schulte-Markwort und Sabine Zahn, die beide leitend in der MediClin Seepark Klinik in Bad Bodenteich arbeiten und täglich mit jungen Menschen und vor allem Mädchen und Frauen zu tun haben, die sich regelrecht zu Tode hungern.

    Es werden immer mehr, die unter dieser gefährlichen Krankheit Anorexie leiden, die in 15 % der Fälle tödlich verläuft. In ihrem Buch, das sich sowohl an Betroffene oder auch potentiell Betroffene ( es gibt immer wichtige Anzeichen, das man oder frau durch diese Krankheit gefährdet sein könnte) als auch an Angehörige von Magersüchtigen richtet, geben die beiden Autoren nicht nur viele Informationen, wichtige Hinweise und Ratschläge, sondern es gelingt ihnen sehr sensibel deutlich zu machen, was nötig ist, um diese Menschen zu verstehen, und sie durch Hilfe und Therapie aus dem tödlichen Kreislauf der Essstörung herauszuholen.

    Nach einer Begriffsklärung was überhaupt Magersucht ist, beschreibt das Buch, wie man sie erkennt und befasst sich ausführlich mit der Diskussion dessen, was unter „normal“ in diesem Zusammenhang zu verstehen ist. Wie Magersucht entsteht, wie sie sich für die Betroffenen anfühlt und warum das Phänomen heute so aktuell ist, sind weitere Abschnitte des ersten Teils des Buches.

    Der zweite Teil widmet sich der Therapie der Magersucht in ihrer ambulanten und ihrer stationären Form. Wichtig für Angehörige ist das 11. Kapitel, in dem die Autoren wichtige Hinweise geben darauf, was Angehörige und Freunde tun können, wenn sie mit der Magersucht ihrer Tochter, Patentochter, Enkelin oder Freundin konfrontiert sind.

    Alles in allem ein gutes und sensibel und feinfühlig geschriebenes Buch, das weiterhilft und das tiefe Verständnis einer Krankheit fördert, die man heilen kann.

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  2. Tante "Emma" sagt:
    6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Sehr hilfreich für Mit- Betroffene, 2. Mai 2011
    Von 
    Tante „Emma“ (aus einem Dorf im nördlichsten Norden) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (VINE®-PRODUKTTESTER)
      
    (TOP 100 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Magersucht: Effektive Hilfe für Betroffene und Angehörige (Broschiert)
    Wer sich als Mit- Betroffener einen Überblick über die Krankheit „Magersucht“ machen möchte, wer verstehen will, warum sein Kind, Patenkind, Enkel oder Schülerin nicht so einfach aus dem Teufelskreis der Essstörung herauskommt, wie sich die Krankheit anfühlt, wie sie entsteht und behandelt werden kann, der liegt mit diesem aktuellen, kompetenten, sehr gut lesbaren Buch genau richtig. Mitfühlend, informativ, hilfreich, die Autoren verstehen gut, den Hintergrund der Krankheit zu beleuchten und machen nachvollziehbar, warum Erkrankte nicht einfach wieder normal essen können.
    Aber auch der Weg aus der Magersucht wird gut beschrieben. Besonders hilfreich fand ich neben dem Kapitel „Wie fühlt sich die Krankheit an“, in dem Betroffene zu Wort kommen, das Kapitel „Was Angehörige und Freunde tun können“. Allein die Frage, wie man das Thema anspricht, wird wunderbar einfühlsam beantwortet. Auch der kleine Fragenkatalog rund um die Magersucht, beantwortet von Patienten, ist wirklich eine tolle Verständnishilfe, ebenso wie die kleine Übersetzungshilfe Deutsch- Magersucht / Magersucht- Deutsch, in der Sätze wie „Ich kann nichts essen“ oder „Iss doch einfach wieder“ in den Zusammenhang der Krankheit gestellt werden.
    Ein sehr hilfreiches, klares, mitfühlendes und Verständnis weckendes Buch.

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  3. PrimaBallerina "PrimaBallerina" sagt:
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Empfehlenswert, 23. Februar 2014
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Magersucht: Effektive Hilfe für Betroffene und Angehörige (Broschiert)
    Dieses Buch habe ich mir als Betroffene der Anorexia nervosa gekauft. Es ist auf jedenfall sehr hilfreich und lesenswert. Zum Thema Essstörungen gibt es zahlreiche Ratgeber und Biografien – dieses ist jedoch sehr gut für Angehörige und Betroffene geeignet. Hatte es an einem Tag durchgelesen.
    Angehörigen wird kompetent erklärt, in welchem Strudel sich die Betroffenen befinden und wie man sich ihnen gegenüber verhalten kann.

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  4. Claudi O. sagt:

    Hervorragende Doku über die Arbeit des KIT!

  5. TavorExpidet sagt:

    Eine tolle Doku!

  6. Nikel93 sagt:

    Unglaublich was diese Leute leisten! Ganz groß!

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