Leben Im Alter Wann wird die Medizin so stark und fortgeschritten sein, dass sie Tote lebendig machen können? aktuell

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Frage von Inanna: Wann wird die Medizin so stark und fortgeschritten sein, dass sie Tote lebendig machen können?
Man kann bereits schon Organe verpflanzen, um Leben zu verlängern.

Doch wenn das Herz einmal still steht, ist ALLES AUS.

Warum dann, wenn die Medizin doch so fortgeschritten ist im 21. Jahrhundert, schafft man es dann nicht, das „tote“ Herz zu entfernen und ein schlagendes, neues Herz bzw. Kunstherz in den Menschen zu transplantieren?

Oder beim „Hirntod“, warum schafft man es dann nicht einfach, ein neues Gehirn zu transplantieren?

Oder steht die Medizin doch noch erst am Anfang?

Man spricht doch vom ewigen Leben immer. Ja, wo ist es denn?
Man spricht von ewiger Jugend. Warum schafft man es dann nicht, den Alterungsgen auszuschalten?

Darum meine Frage.

Danke für die Antworten.

Beste Antwort:

Answer by Debian
Ich glaube, das kann noch ein paar Jahrhunderte dauern.
Aber wollen wir das wirklich, daß jeder ewig lebt?
Meine Nachbarin möchte ich nicht für die nächsten 500 Jahre auf Erden wandeln sehen, das kannst du mir glauben.

Wissen Sie es besser? Antworten Sie in den Kommentaren!

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Schloss / Castle Sanssousi
Leben im Alter
Bild von pittigliani2005
fotografiert am 30. September 2006 in PotsdamPark Schloß Sanssouci

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"Am 13. Januar 1745 verfügte Friedrich der Große in einer Kabinettsorder den Bau eines „Lust-Hauses zu Potsdam“. Nach dessen Skizzen fertigte der Architekt Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff Entwurfszeichnungen an. Den Vorschlägen Knobelsdorffs, das Gebäude durch ein Sockelgeschoss zu erhöhen, zu unterkellern und bis nahe an den Rand der obersten Terrasse zu stellen, um dem Gebäude vom Parterre aus gesehen eine bessere Wirkung zu verleihen, widersprach Friedrich. Er wünschte kein repräsentatives Gebäude, sondern ein intimes Wohnschloss im Stil des Rokoko, das nur seinen privaten Bedürfnissen entsprach. Einen ebenerdigen Bau, dessen Sockel der Berg war, ein „maison de plaisance“, ohne eine Vielzahl von Stufen, um vom Innenraum direkt auf eine breite Terrasse und von dort in den Garten zu gelangen. Eine enge Verbindung zwischen Wohnkultur und freier Natur.

Bei allen im Auftrag Friedrichs des Großen geschaffenen Bauwerken in Potsdam und Berlin griff dieser administrativ und künstlerisch in das Baugeschehen ein. Nach seinen Vorgaben wurden Entwurfszeichnungen angefertigt, vor jedem Baubeginn Kostenvoranschläge gemacht. Erst nach der Genehmigung durch den König durften die Arbeiten beginnen. Er mischte sich in alles ein und wollte ständig in allen Einzelheiten unterrichtet werden, was oft zu Missstimmigkeiten zwischen den Architekten und dem König führte. Die autokratische Wesensart Friedrichs des Großen schränkte somit auch die baukünstlerischen Vorstellungen Knobelsdorffs ein, der die eigenwilligen Wünsche seines Auftraggebers architektonisch umzusetzen hatte.

Nach nur zwei Jahren Bauzeit fand am 1. Mai 1747 die Einweihung des Weinbergschlosses statt, obwohl noch nicht alle Räume fertiggestellt waren. Außer in Kriegszeiten lebte Friedrich dort in den Sommermonaten von Ende April bis Anfang Oktober. Das Gebäude war nur für den König und von ihm ausgewählte Gäste konzipiert. Von seiner Gemahlin Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern, mit der er seit 1733 verheiratet war, trennte er sich räumlich nach seiner Thronbesteigung 1740. Ihr wies er das Schloss Schönhausen bei Berlin zu. Sanssouci war „sans femmes“ (ohne Frauen).

Im Rokoko kam es zu einer Trennung von privatem und öffentlichem Bereich. Für die repräsentativen Verpflichtungen war das von 1662 bis 1669 unter dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm errichtete und 1945 zerstörte Potsdamer Stadtschloss vorgesehen, dessen Umbau zur selben Zeit stattfand und von Friedrich in den Wintermonaten bewohnt wurde. Potsdam entwickelte sich zur eigentlichen Residenz, während Berlin und das vom König kurzzeitig als Wohnsitz vorgesehene Schloss Charlottenburg, wo er den sogenannten „Neuen Flügel“ an der östlichen Seite anbauen ließ, an die zweite Stelle traten.

In Sanssouci komponierte, musizierte und philosophierte der preußische Monarch. Er regierte diszipliniert sein Land und lebte bescheiden ohne Prunk. Seine Bescheidenheit steigerte sich im Alter bis zum Geiz. Zu seinen Lebzeiten ließ Friedrich der Große an der Außenfassade keine und in den Innenräumen nur mit Widerwillen Reparaturen vornehmen. Er war der Auffassung: „Es soll nur bei meinem Leben dauern“.

Johann Wolfgang von Goethe, der am 20. Mai 1778 auf der Durchreise in Potsdam war, vermerkte nach der Besichtigung Sanssoucis in einem Brief: „Es sind mir tausend Lichter aufgegangen. Und dem Alten Fritz bin ich recht nah geworden, da hab ich sein Wesen gesehen, sein Gold, Silber, Marmor, Affen, Papageien und zerrissene Vorhänge und hab über den großen Menschen seine eigenen Lumpenhunde räsonieren hören.“

In Sanssouci hatte der König von Preußen gelebt, dort ist er gestorben, und neben seinem „Weinberghäuschen“ wollte er bestattet werden." Quelle und weitere Informationen: Wikipedia: Sanssouci / Sanssouci zur Zeit Friedrichs des Großen

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Weiterführende Links:
Homepage: www.spsg.de/index.php?id=163
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eyeplorer:

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10 Antworten auf Leben Im Alter Wann wird die Medizin so stark und fortgeschritten sein, dass sie Tote lebendig machen können? aktuell

  1. Hannes sagt:

    Also die Amis können inzwischen ja schon Menschen klonen von daher schätze ich mal 10 bis allerhöchstens 20 Jahre dann wars das mit dem Tod…

  2. Secrets sagt:

    Man kann schon lange Tote (bei Herzstillstand) wiederbeleben.
    Schonmal was von Herztransplantation gehört???
    Das ewige Leben ist in der Bibel, nicht in der Medizin.

  3. Kapaun sagt:

    Das Problem ist nicht das Herz, das zu schlagen aufhört, sondern das Gehirn, das nach Eintritt des Todes binnen kürzester Zeit verfällt. Also: Das wird man gar nicht können – allenfalls können die heute gültigen Zeitrahmen für die Wiederbelebung minimal ausgedehnt werden.

  4. Dino Sarrazino sagt:

    Ein Toter im Sarg oder die Asche in der Urne wird nie wieder zum Leben erweckt. Beim letzteren ist das ja offensichtlich, aber auch im ersten Fall ist zuviel vom Körper zerstört. Theoretisch könnte man vielleicht dennoch kurze Zeit danach jemanden auf bisher unbekannte weise „reparieren“, aber dann ist er nicht mehr exakt derselbe, weil durch die Zersetzung Information verlorenging, die man durch etwas anderes ersetzen müsste. Der Mensch könnte dann (wenn noch Erbsubstanz vorhanden ist) nur noch eine Art künstlicher Zwillingsbruder des Toten sein, aber nicht mehr das Original.

    Vielleicht würde es gehen, wenn man sich einfrieren lässt. Einfrieren auf Gewebeschonende Weise, indem das Blut durch eine andere Flüssigkeit ersetzt wird, bevor die Gefrierung einsetzt.

    Hier ist eine Organisation, die das ermöglicht und viel Information dazu bereitstellt. Es wird aber keine Garantie dafür gegeben, dass eine fortgeschrittene Technologie eines Tages die Eingefrorenen wieder zum Leben erweckt!

    http://www.alcor.org

    Sollte es allerdings möglich sein, einen „Time Viewer“ zu ermöglichen, der zwar nicht wie eine (wohl kaum machbare) Zeitmaschine physisch in der Zeit zurück reist, aber vergangene Zeiten exakt so zeigen kann, wie sie waren – dann könnte ein Toter evtl. wieder zum Leben erweckt werden, indem man ihn EXAKT nachbaut. Denn mit dem „Time Viewer“ könnte man ja jedes noch so kleine Detail des Universums (auch den Menschen mit all seinen Atomen) bildlich wieder vor Augen haben, wie es einst war.
    Man steht dann vor der Frage, ob dieser neue Mensch das Original ist, oder nur eine Kopie. Das ist auch das Problem beim (hypothetischen) Beamen. Ist der zerstrahlte und kurz darauf neugeschaffene Mensch noch das Original, oder wurde der Mensch getötet und statt ihm eine Kopie (wie eine Fälschung) geschaffen.

    zum Time Viewer

    http://en.wikipedia.org/wiki/Time_viewer

    (der deutsche Artikel dazu ist nicht gut und bezieht sich nur auf Teilaspekte)

  5. Ilf sagt:

    Die Antwort:
    Das mit dem Herzen wird bereits gemacht. Aber das Problem ist dass das Herz auf den OP Tisch stehen bleiben muss und der Patient sofort an eine Herz-Lungenmaschine angeschlossen sein muss. Außerdem wäre es nicht schlecht wenn ein Spenderherz bereits vor Ort ist. Das Problem ist dass sobald die Organe nicht mehr mit Blut versorgt werden der Verwesungsprozess einsetzt.

    Mit dem Hirn ist es anders weil das Hirn ist so kompliziert dass wir heute noch nicht mal wissen warum wir genau „richtig rum“ sehen können.

    Das ewige Leben… das ist zum einen eine ethische Sache und zum anderen ist der menschliche Körper wie oben beschrieben so kompliziert und wir ihn noch nicht mal richtig kennen. Aber wer einen Glauben hat (egal an ob an Allah, Gott, Teufel….) glaubt auch in der Regel an das Leben danach und somit an das ewige Leben.

    Die ewige Jugend…. will man es wirklich? Wenn ich die Jugend von heute sehe… 😀 (und auch an meine eigenen Jugendsünden denke…)

  6. Hans Wurst sagt:

    Nein, das wird nie möglich sein und würde auch nicht viel Sinn machen.
    Wie komme ich zu meiner Aussage?
    Wenn ein Herz aufhört zu schlagen, wird kein Blut mehr in den Körper gepumpt, somit wird der Körper und vor allem das Gehirn nicht mehr mit Sauerstoff und anderen lebenswichtigen Stoffen versorgt. Dabei entstehen Schäden am Körper, besonders im Gehirn. Zellen sterben durch den Sauerstoffmangel ab. Von Sekunde zu Sekunde mehr. Wenn man es schafft, ein Herz durch Wiederbelebung wieder zum Schlagen zu bringen, war es gerade noch rechtzeitig, aber wenn man zu lang wartet, sind einfach zu viele Zellen abgestorben und sind unbrauchbar geworden. Dann sind bleibende Schäden zu befürchten. Bzw. irgendwann geht es gar nicht mehr. Selbst wenn man es nach einem Tag schaffen würde, das Herz wieder ans Laufen zu kriegen, so ist das Gehirn bis dahin längst tot und der Mensch ist zu nichts mehr fähig.

    Wenn man jetzt wie von dir angedacht, eine Herztransplantation und/oder Gehirntransplantation vornehmen wollte, müsste man ja einem noch lebenden Menschen das Gehirn und das Herz rausnehmen, damit es „frisch“ und noch funktionstüchtig genug ist… Das macht also keinen Sinn, denn dann würde der andere Mensch sterben.
    Mal ganz davon abgesehen, dass der Körper des Empfängers das Herz und/oder das Gehirn vermutlich nicht als eigenes annehmen würde und es als Fremdkörper abstoßen würde.

    Angenommen es würde funktionieren, dann ist es fraglich, ob der Mensch dann noch derselbe wie vorher wäre, da das Gehirn eines anderen evtl. immernoch alte Erinnerungen aus dem vorherigen Leben im alten Körper hätte. Da sich vermutlich niemand freiwillig für ein solches Experiment (dessen Erfolgsaussichten sehr sehr dünn sind) meldet, werden wir wohl nie erfahren, was dabei rauskommt.

    Das Gehirn hat einfach viel zu viele Nervenenden und sonstige Kontaktpunkte zum Rest des Körpers, sodass man die niemals alle schnell genug verbinden kann mit dem neuen Gehirn. Selbst wenn es funktioniert, wäre der Mensch schwerstens geistig behindert, weil nie im Leben alle Nervenverbindungen problemlos zusammenarbeiten würden.

  7. Klaus Grinsky sagt:

    Niemals!
    Der Mensch unter günstigsten Voraussetzungen 120 Jahre alt werden.
    Dann ist Sense!
    Solange die Menschen aus organischem Material „gebaut“ sind,
    solange wird das auch so bleiben…

  8. MisterPi sagt:

    Vor ca. 2.000 Jahren war die Medizin schon einmal so weit:
    Jesus hat dem toten Lazarus einfach die Hände aufgelegt, und er ist wieder lebendig geworden.
    Dieses Wissen ist dann wohl irgendwie in Vergessenheit geraten … :-)

  9. Steven sagt:

    Theoretisch ist es schon jetzt möglich.
    zb. Wenn man es schaft das sich zellen schneller regenerieren als absterben.

    PS: man kann einen menschen solange retten sollange das hirn noch funktioniert, wird aber bis jetzt nur bei Tieren gamacht (es gibt schon erste erfolge).

  10. blauclever sagt:

    noch nie was von kunstherzen gehört?
    mediziner haben übrigens ein neues kunstherz entwickelt, das das blut nur mehr gleichmäßig, nicht pulsierend durch die adern bewegt.
    und seit neuestem gibt es implantierbare kunstherzen:
    http://www.ingenieur.de/Fachbereiche/Medizintechnik/Kunstherz-Implantat

    ps: die wissenschaft ist am arbeiten. leider erhält sie viel weniger geld als die globale rüstungsindustrie …

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